Portrait der Gemeinde


Das 350-Einwohner-Dorf Duppach in der Vulkaneifel steckt voller Entdeckungen: Bei Ausgrabungen wurde ein römischer Greifenkopf gefunden, der Rest eines Grabmales vom Format der Igeler Säule.

Im Dorf ist eine der ältesten Kirchen der Eifel zu finden. Sie wurde um 1330 gebaut und dient heute als Friedhofskapelle. Im Inneren lassen sich urtümliche Fresken bewundern.

Am Ortsrand sprudelt eine kohlensäurehaltige Quelle, an der sich Kenner ihr gesundheitsförderndes Wässerchen holen: ein Gruß des heftigen Vulkanismus, der einst die Landschaft rund um Duppach geprägt hat.

Besonders geheimnisvoll ist eine Ruine im Wald. Die eigenartige Villa ist Überbleibsel eines Falles von Filz in den frühen Jahren der Bundesrepublik. 1955 liess der AEG-Konzern eine riesige Villa bauen, die dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer als Altersruhesitz geschenkt werden sollte. Doch als damals die Lokalzeitung über das Projekt berichtete, verzichtete Adenauer auf das großzügige Angebot und blieb lieber in Rhöndorf am Rhein. Kurz vor Fertigstellung stoppte die AEG den Bau. Seither verfällt im Duppacher Kammerwald die Bauruine immer mehr. alt Jacques Berndorf lässt in seinem Krimi «Eifel-Jagd» Leben in das Adenauer-Haus zurückkehren. Hier treffen sich Drogendealer und Geheimagenten.

Etwas Handfesteres hat Josef Drückes entdeckt: eine der ältesten Dampfmaschinen der Eifel. Früher diente sie dazu, landwirtschaftliche Geräte anzutreiben. Der Sammler hat die Maschine wieder instand gesetzt - wenn er auf den Knopf drückt, dann faucht das gute Stück fast wie eine Lokomotive.












 

Quelle

Die Angaben auf dieser Seite stammen von:

 (Wolfgang Bartel)


Endlich Frühling !
11.05.2006
Foto :: Duppach im Frühling
Später Winter in Duppach
12.06.2006
Foto :: Duppach im Winter
Ruine des 'Adenauer-Hauses'
28.02.2005
Foto :: Adenauer-Haus