Ausstattung
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Altäre
Der Hauptaltar
Der Hauptaltar besteht im Oberteil, Tabernakel und Monstranznische aus Holz, der untere Teil ist aus Standstein. Der Sandsteinaltarkorpus mit dem geschnitzten Tabernakel war seit der Erbauung der Kirche bis 1949 der einzige Schmuck im Chorraum. Erst 1935 wurde die Gestaltung geplant und kam dann nach dem Krieg zur Ausführung. Den Auftrag bekam der Kunstbildhauer Josef Kickartz aus Wittlich der 1949, nach langen Diskussionen zu der Gestaltung, die heutige Kreuzigungsgruppe liefern konnte.
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Seitenaltäre
Am 24.11.1935 wurden in der Pfarrkirche zwei neue Seitenaltäre von Herrn Pfarrer Salm, Gondelsheim und Herrn Pfarrer Weiskopf, Büdesheim, eingeweiht. Die Predigt hielt Pfarrer Heck. Die Altäre wurden vom Bildhauer Kickartz, Wittlich geschaffen und kosteten 3.000 M. Der Muttergottesaltar wurde von Frl. Lehrerin Margarete Lamberty gestiftet. Sie erfüllte damit ein Gelöbnis, das sie bei der Grundsteinlegung der Kirche gemacht hatte. Am 29.12.1944 wurde dieser Altar bei einem Bombenangriff auf Duppach wie viel andere Einrichtungen (Fenstern) beschädigt. Der Josefs-Altar konnte mitbestellt werden, da Frau Katharina Theis der Pfarrkirche zu diesem Zweck 400 M. vermachte. Der Rest wurde durch freiwillige Spenden und Monatskollekten in der Kirche aufgebracht.
Die Heiligenfiguren
Nach einigen Recherchen musste festgestellt werden, dass der Hauptteil der Heiligenfiguren in den Jahren 1950-1953 ausgelagert wurden. Wo, ist nur noch selten zu erfahren. Belegt ist die Weitergabe des heiligen Wendalinus an das Kreisheimatmuseum in Gerolstein, die aber dort nicht mehr auffindbar scheint. Vorhanden sind noch der Heilige Hubertus, der Heilige Jakobus und der Heilige Antonius.
Die Kanzel
Die Kanzel wurde aus der alten Kirche übernommen und hatte auf der rechten Seite (links neben dem Josef-Altar) ihren Platz. Der Zugang war aus der Sakristei. Wegen der schlechten Akustik wurde die Kanzel dann jedoch auf den heutigen Standort gesetzt. Kanzel, Beichtstuhl. Stationsbilder und Bänke waren die einzigsten Ausstattungsgegenstände aus der alten Kirche. Sie wurden jedoch einer völligen Neubearbeitung unterzogen, so dass sie anschließend in jeder Hinsicht zu den neu angefertigten Gegenständen (Hochaltar und Emporebrüstung) passten. Die Kanzel zeigt mit vielen Schnitzereien die Figuren der Heiligen Marcus, Matthaeus, Lucas und Johannes.
Das Taufbecken
Das Taufbecken der Kirche wurde 1939 von dem Bildhauer Karl Walter geschaffen. Es ist aus Eiche und zeigt in einer geschnitzten Darstellung, Johannes den Täufer. Das Becken besteht aus Steingut und ist mit einem vergoldetem Deckel verschlossen. Auf dem Beckenrand befindet sich die Inschrift: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.
Der Kreuzweg
Die Kreuzwegstationen in der Duppacher Kirche wurde von Pastor Clemens Alzer gestiftet. Pastor Alzer bekam diesen Kreuzweg von den Schwestern "Vom guten Hirten" des Klosters in Aach, (jetzt Haus auf dem Wehrborn) geschenkt. Die Bilder des alten Kreuzweges wurden an Pfarrangehörige verkauft.
Kelch und Monstranz
Die Kirche besitzt ein Ziborium aus dem Jahr 1778. Es ist ein Kelch, mit silberner Kuppe und vergoldetem Fuß. Ebenfalls gibt es eine Monstranz, teils aus Silber und teils vergoldet. Sie wurde 1769 angeschafft und kostete damals 42 Rthl.
Glocken
Die alte Pfarrkirche besaß 2 Glocken (vom Jahre 1470 und 1473. Die Inschriften lauteten: «Lucas marcus matheus ioha(n)es hischen ich, den weder vartue ich m cccc l xx (=1470). Maria heisen ich, alle bose veder verdriben ich m cccc l xx III (=1473).» Beide Glocken zogen mit in die neue Kirche.
Am Patronatsfest 1934 wurden zwei neue Glocken eingesegnet. Die große Glocke hatte ein Gewicht von 850 kg, der Ton war "fis" und sie war dem Hl. Hubertus mit folgender Inschrift geweiht: «Hubertus soll mein Name sein, zum Gottesdienst ich lade ein, mit meinem Schwestern im festen Bund, sei auch den Toten geweiht mein Mund». Die zweite Glocke hatte ein Gewicht von 500 kg, der Ton war «a» und sie war der Muttergottes geweiht: «Maria bin ich genannt, als Mutter der Gnade bekannt, zum Sohn führ ich euch hin, in Not ich Schirmerin bin».
Diese beiden Glocken erlitten das gleiche Schicksal wie viele andere Glocken - sie wurde am 09.02.1943 in Prüm abgeliefert, um in der Rüstungsindustrie Verwendung zu finden. Da in jeder Kirche jedoch die kleinste Glocke bleiben durfte, einigte man sich dahingehend, dass eine wertvolle Glocke der Filialkirche Roth, Pfarrei Auw, dadurch gerettet wurde, dass sie nach Duppach gebracht wurde. Dafür mussten aber beide Duppacher Glocken abgeliefert werden. Bis 1950 erinnerte die Glocke aus Roth die Gemeinde an ihr tägliches Gebet.
Am 29.06.1950 konnten drei neue Glocken Einzug in die Kirche halten.
Die größte Glocke des auf fis-a-h abgestimmten «Te Deum»-Geläutes ist St. Hubertus geweiht: «Läute den Frieden ein, den lieben Toten wir Dich weih'n».
Die zweite Glocke ist Maria der Mutter der Christenheit geweiht mit den Worten «Maria mit dem Kinde lieb, uns allen Deinen Segen gib».
St. Michael ist der Name der dritten Glocke. Sie soll das Gedächtnis an unsere Gefallenen wach halten und trägt deshalb die Worte «Hl. Erzengel, beschirme uns im Kampfe, damit wir nicht zugrunde gehen im schrecklichen Gerichte».
Fenster
Die Bleiverglasung der Kirche ist in ihrem Hauptbestand aus dem Jahr 1948. Es handelt sich hier um aufwendig gestaltete Glaserkunst die im Chorraum auf der linken Seite den Patron der Kirche - den Hl. Hubertus zeigt. Auf der rechten Seite sieht man in gleicher Größe den Nebenpatron, den heiligen Petrus. Im rechten Kreuzgang ist in einer weitaus größeren Ausführung die Darstellung "Christi Himmelfahrt" zu sehen. Gegenüberliegend, ebenfalls im Kreuzgang, sieht man die malerische Verglasung der "Unbefleckten Empfängnis" Alle Fenster wurden von der Kunstglasmalerei Melchior aus Köln hergestellt.
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